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Unsere Schützendamen

Trotz jahrelangem Widerstand der männlichen Vereinsmitglieder treten 1969 als erste Frauen Trautlinde Steinke und Marietta Tödter in den Schützenverein ein. Mit anderen Schützenschwestern, die noch im selben Jahr ebenfalls eintraten, wurde beschlossen, dass man zum Marschieren im Festumzug auch eine Uniform tragen wollte. Man einigte sich schnell auf grüne Jacken, weiße Blusen und schwarze Hosen, denn einen Rock wollten sie in keinem Fall zur Uniform tragen.

Im darauf folgenden Jahr gibt es einen Vorstandsbeschluss, der lautet: „Alle Frauen von Vereinsmitgliedern können dem Verein beitreten“. Was insoweit nicht wirklich befolgt wurde, da diese beiden Damen – und auch viele, die ihnen nachfolgten - zur Zeit ihres Eintrittes noch nicht verheiratet waren.

Nur fünf Jahre später waren schon so viele Damen eingetreten, dass beschlossen wurde, eine Damenleiterin zu wählen. Erste Damenleiterin des Vereins wurde Dora Bockelmann, die dieses Amt von 1974 bis 1989 inne hatte und viel dafür tat, dass die Damen in den „Männerverein“ integriert wurden und bis heute unentbehrlich sind.

Ihre Nachfolgerin wurde im Jahr 1989 Marietta Hemmerle, die sich mit ihrer Stellvertreterin Ursula Wedemann ebenfalls um die Schützenschwestern im Verein verdient gemacht hat.

1997 gab sie das Amt an Gudrun von Alm ab. Bis 2001 half ihr dabei ihre Stellvertreterin Esther Schindler, die dann diesen Posten an Ramona Gellersen abgab. Seit 2012 ist nun Ramona Gellersen Damenleiterin, die bis heute mit ihrer Stellvertreterin Anja Siemsglüß die Geschicke der Damengruppe leitet.

Gleich im ersten Jahr nach ihrer Amtseinführung sorgte Dora Bockelmann dafür, dass auch die weiblichen Mitglieder des Vereins beim Schützenfest die Beste aus ihrer Mitte ausschießen konnten und ebenso am Preisschießen teilnehmen durften.

Auch das erste Damenkaffeetrinken fand 1975 am 26. Oktober statt. Dies ist jedoch nicht von den Schützendamen ins Leben gerufen worden, sondern durch die „Laune eines Mannes“ entstanden.

Schützenbruder Karl Meyer konnte nicht glauben, dass alle Schützendamen sich an einem Nachmittag zu Kaffee, Kuchen und zum Schießen treffen würden. Sollte dies jedoch wirklich passieren, würde er einen Schafbock spendieren, der dann gerecht unter allen anwesenden Frauen aufgeteilt werden würde.

Das Damenkaffeetrinken  mit Preisschießen findet seitdem jährlich statt, und dabei lassen sich die Frauen von den männlichen Vereinsmitgliedenr gerne bedienen.                 

1978 entstand die Idee, dass die Damenriege eine eigene Fahne haben wollte, und diese wurde auch sofort umgesetzt. Das Motiv wurde entworfen, die Fahne genäht und bereits am 11. Juni 1978 durch eine festliche Fahnenweihe eingeführt. Erste Fahnenträgerin war Ursula Wedemann – ihre Begleiterinnen waren Traudlinde Götze (1. Troddelhalterin) sowie Inga Lopez, Heidi Schindler, Heidrun Meyer, Sonja Stadach und Ulrike Schlüter (2. Troddelhalterin). Von 2003 bis 2009 wurde die Damenfahne von Simone Wedemann getragen, die von Ramona Gellersen und Nadine Meyer begleitet wird. Seit 2010 trägt nun Anja Siemsglüß die Fahne.

Bis heute sind unsere Damen die einzigen, die im Altkreis Soltau eine eigene Schützenfahne besitzen.

Aber die Aktivitäten der Schützenschwestern beschränken sich nicht nur auf Veranstaltungen im Schützenhaus oder im Landkreis Heidekreis. Seit 1980 unternehmen sie auch mehrtägige Fahrten, die sie quer durch Deutschland führen – wobei es aber auch schon Fahrten nach Prag und Paris gab.

Beim sportlichen Schießen können die Damen in diversen Disziplinen schon seit Jahren beachtliche Erfolge verbuchen. Ob es die Pokalschießen bei anderen Vereinen sind, Kreis- oder Landesmeisterschaften, die Böhme-Wümme-Meisterschaften oder gar die Regionalliga – überall sind die Hützeler und Steinbecker Schützenschwestern vertreten und haben schon so manchen Pokal und diverse Urkunden mit nach Hause gebracht.

2013 konnte die Damengruppe bereits auf ein 40-jähriges Bestehen zurückschauen. Auch die Damenfahne hatte in dem Jahr ein Jubiläum - sie wurde 35 Jahre alt. Aus diesen Gründen wurde ein großes Pokal- und Preisschießen veranstaltet, das mit einer gemütlichen Feier mit vielen Schützenschwestern aus dem Altkreis Soltau seinen krönenden Abschluss fand.

Die Damen sind heute aus dem Schützenverein nicht mehr wegzudenken – auf vielen Veranstaltungen sorgen sie für das leibliche Wohl der Vereinsmitglieder und Gäste, sie organisieren das Kinderschützenfest incl. Kaffee und Kuchen für die Eltern - Spenden werden gesammelt – Theken- und Schießdienst gemacht – das Schützenhaus geputzt und vieles, vieles mehr.

   

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